Asylhelferkreis Pliening - Beratung und Supervision

Anna Pfaffenstaller
(Soz.päd., Systematische Beratung)
anna.pfaffenstaller@gmx.de

Dr. Christine Bauriedl-Schmidt
(Dipl-Psych., Psych. Psychotherapeutin)
christine@bauriedl-schmidt.de

Idee einer Supervisionsgruppe (A. Pfaffenstaller)

Die Supervision von HelferInnen wird angeboten, um eigene Fragen, Erfahrungen und Schwierigkeiten in der Arbeit mit AsylbewerberInnen gemeinsam zu bearbeiten und zu reflektieren. Durch dieses Format soll die Psychohygiene der HelferInnen unterstützt werden, damit das Ehrenamt gesund und mit Freude ausgefüllt werden kann. Sobald die ersten AsylbewerberInnen in Pliening angekommen sind und sich im Helferkreis „Routine“ eingestellt hat, wird bei Bedarf eine Supervisionsgruppe gebildet. Diese soll je nach Notwendigkeit (ca. alle 6 Wochen) für 1,5 – 2 Stunden mit zwei Supervisorinnen stattfinden. Eine Sprechstunde (telefonisch oder persönlich) ist angedacht.

Auf Wunsch und Anfrage können vorbereitend oder begleitend themenspezifische Inputs gegeben werden (zum Beispiel: Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen; Migration; Flucht und Bindung …).

Einzelberatung für AsylbewerberInnen – begrenzte Kapazität (C. Bauriedl-Schmidt)

Flucht und Migration sind einschneidende Erfahrungen im Leben eines Menschen. Meist haben Flüchtlinge traumatische Erlebnisse hinter sich, die zu leichteren, vorübergehenden Stimmungs- und Aktivitätsbeeinträchtigungen führen können, im Einzelfall aber auch zur Symptomatik einer Posttraumatischen Belastungsstörung. In Einzelberatungsgesprächen kann der/die Betroffene ermutigt werden, über die alltägliche Sorgen, aber auch bedrückende emotionale Belastungen und Erinnerungen zu sprechen. Dies wird helfen, die Erfahrung der Flucht besser zu bewältigen, die damit verbundenen Emotionen von Angst, Wut, Niedergeschlagenheit zu integrieren und so zu einer relativen Normalität zurück zu kehren. Bei Betroffenen einer posttraumatischen Belastungsstörung kann die klinische Diagnose gestellt und geholfen werden, eine weiterführende, traumaspezifische Therapie aufzunehmen. In besonderen Einzelfällen kann diese auch übernommen werden.

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